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Pressemeldung vom 05. August 2004

tennis magazin in München: „Das deutsche Tennis hat Zukunft – wenn Industrie, Verbände und Turnierveranstalter an einem Strang ziehen.“

v.l. Redakteur tennis magazin Andrej Antic, Niki Pilic

ATP-Europachef Horst Klosterkemper, Ex-Daviscup-Teamchef Niki Pilic, der ehemalige Daviscupspieler Ricki Osterthun und früherer DTB-Coach Michael Karbacher diskutierten auf der ISPO-Veranstaltung von Deutschlands auflagenstärkster Tenniszeitschrift mit 60 Branchen-Entscheidern über die Zukunft des weißen Sports. Fazit: Perspektiven gibt es genug. Vorausgesetzt, die Verantwortlichen ergreifen die richtigen Maßnahmen.

Das deutsche Tennis ist tot? Von wegen: „Tennis ist immer noch populär, aber die Vereine müssen für den Erfolg deutlich mehr tun als früher“, sagt Horst Klosterkemper. Gemeinsam mit dem ehemaligen Daviscup-Teamchef Niki Pilic, dem Ex-Daviscup-Spieler Ricki Osterthun sowie Michael Karbacher (einst DTB-Coach) und über 60 Entscheidern aus der Tennisbranche, diskutierte der ATP-Präsident Europa am Montagabend über die Zukunft des Tennis-Standort Deutschland. Initiiert wurde die Veranstaltung im Rahmen der Sommer ISPO 2004 vom tennis magazin. Und dass Tennis neben Fußball und Motorsport immer noch zu den beliebtesten Sportarten zählt, kann der Marktführer unter den deutschen Tenniszeitschriften nur bestätigen. Laut „Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse“ (AWA) verzeichnet der Titel aus dem JAHR TOP SPECIAL VERLAG im Vergleich zum Vorjahr 30.000 Leser mehr. Das entspricht einem Zugewinn von 10 Prozent.

Gutes Marketing, schlechtes Marketing? Fakt ist: „Zu Zeiten von Becker, Graf und Stich gab es durch die Erfolge kostenloses Marketing. Heute wird in diesem Bereich kein Geld investiert, obwohl es bitter nötig wäre“, so Horst Klosterkemper. Seine Forderung: „Wir müssen das deutsche Tennis mit vereinten Kräften rund um die Uhr vermarkten“. Einen 24-Stunden-Einsatz befürwortet auch Niki Pilic. „Wir brauchen mehr motivierte Leute, die permanent für Medien, Zuschauer und Sponsoren präsent sind. Leider wird diese Aufgabe aber nur noch nebenbei erledigt“. Dass der Tennissport auf Talfahrt ist, glaubt der Ex-Daviscup-Teamchef nicht. „Florian Mayer hat durch das Viertelfinale in Wimbledon bewiesen, dass das deutsche Tennis nicht so schlecht ist, wie es dargestellt wird. Aber Deutschland akzeptiert eben nur Heros.“

Apropos Helden: Die müssen langfristig aufgebaut werden. „Filzball-Artisten zwischen 17 und 21 Jahren werden kaum noch gefördert. Aber in diesem Alter entscheidet sich, ob ein Talent den Sprung in die Weltelite schafft“, so Osterthun. Auch Michael Karbacher plädiert für ein dauerhaftes Fördersystem: „Wir dürfen nicht nur kurzfristig auf Titel und Siege schielen. Die Jugendlichen müssen zu Turnieren geschickt werden, um Spielpraxis zu bekommen.“ Und: „Wir müssen positiven Signale einfach besser vermarkten. Als unsere U16 den Davis Cup in Düsseldorf gewonnen hat, hat das kaum jemand mitbekommen.“

Für mehr Professionalität macht sich auch Pilic stark: „Der DTB braucht einen kompetenten Manager!“ Und Horst Klosterkemper nimmt die Industrie in die Pflicht: „Setzen Sie sich zusammen, um die gemeinsame Sache wieder mehr in den Focus der Öffentlichkeit zu bringen.“

Noch deutlichere Worte findet der ATP-Präsident Europa wenn es um das Tennis Masters am Hamburger Rothenbaum geht: „Es wäre eine Schande gewesen, wenn die Hansestadt das Masters verloren hätte!“

Auch Andrej Antic, Redakteur von tennis magazin und Moderator der Diskussionsrunde, kennt auf die Frage „Quo vadis deutsches Tennis“ nur eine Antwort: „Das deutsche Tennis lebt und hat nach wie vor eine starke Basis! Das beweist auch der Erfolg unserer Zeitschrift in der diesjährigen AWA“.

Ihre Rückfragen beantwortet:

Eva Wienke

Eva Wienke

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